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Laufen im Winter

Laufen im Winter: Worauf muss man achten?

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Laufen im Winter: Worauf muss man achten?

Gemeinsam mit den Temperaturen sinkt auch deine Lust, die Laufschuhe zu schnüren und eine Runde zu drehen? Wir verstehen das vollkommen. Schließlich machen wir es uns umso lieber drinnen gemütlich, je ungemütlicher es draußen wird. Dazu kommt, dass fehlendes Tageslicht oft über den Umweg des Herbstblues auch noch das letzte Fünkchen Motivation raubt. Dabei ist Bewegung auch in der kalten Jahreszeit wichtig. Aber worauf muss man beim Laufen im Winter achten?

So gesund ist Laufen

Du hast dir über die wärmere Jahreszeit deine Kondition aufgebaut – warum solltest du sie jetzt opfern und eine Trainingspause einlegen? Dann müsstest du im nächsten Frühling wieder zurück an den Start. Und immer nur aufs Laufband zu gehen, ist für Naturliebhaber, die gerne ihre Runden durch die abwechslungsreiche Umgebung drehen, ja auch keine Option. Am besten, du setzt dein Training im Winter einfach etwas angepasst fort und gehst trotzdem nach draußen.

Beim Laufen in der Kälte trainierst du nicht nur deine Muskeln. Auch dein Immunsystem erhält einen Boost. Der frische Sauerstoff kurbelt den Stoffwechsel so richtig an. Und draußen zu laufen heißt auch, dass du mehr Tageslicht bekommst. Damit gibst du der Herbstdepression keine Chance. Außerdem regst du damit die Vitamin D Bildung an. Das ist wichtig für deinen Kalziumhaushalt und die Mineralisation der Knochen sowie für die Abwehrkräfte.

Laufen ist ein bisschen wie eine Medizin. Es verbessert die körperliche Leistungsfähigkeit, verbessert die Lungenfunktion und die Tätigkeit des Gehirns. Es schützt vor Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Demenz und Diabetes. Dein Herz-Kreislauf-System kommt in Schwung und wird ebenfalls immer fitter. Und die Feiertagskilos haben auch weniger Chance, sich dauerhaft auf unseren Hüften einzufinden. Damit du auch bei Schnee, Kälte, Nebel und Eis sicher draußen unterwegs bist, solltest du aber einige Dinge beachten.

Die besten Tipps für deinen Lauf

  • Kleide dich nach dem Zwiebelprinzip: nach der Funktionswäsche kommen Shirt und Hose aus atmungsaktiven Materialien. Die letzte Schicht hält Wind und Niederschlag ab. Eine einfache Faustregel: ziehe dich so an, als würden draußen 10 Grad mehr herrschen. Denn beim Laufen wird dir warm. Haube, Halstuch und Handschuhe sind wichtig, weil über den Kopf und die Hände viel Wärme verlroen geht
  • Die Laufschuhe müssen über ein gutes Profil verfügen. Nasse Blätter, Schlamm, eisige Stellen und sogar Schnee werden sonst zu gefährlichen Hindernissen
  • Beim Laufen im Winter musst du gut sichtbar sein. Achte also auf Reflektoren auf der Kleidung. Damit du ebenfalls etwas siehst, eignen sich Stirn- oder Brustlampen
  • Atme durch die Nase, damit nur angewärmte Luft in den Körper kommt
  • Achte darauf, nur gut aufgewärmt loszulaufen
  • Nach dem Laufen drinnen dehnen, nicht verschwitzt in der Kälte bleiben
  • Im Anschluss warm duschen oder in die Sauna gehen
  • Wird es kälter als – 10 °C oder fühlst du dich kränklich, solltest du lieber aufs Laufen verzichten